Medientipp: Wie Corona uns psychisch fertig macht

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Veröffentlicht am:

11. April 2021

Geschrieben von:

Frank Eggen

Seit einem Jahr hält uns die Corona-Pandemie im Griff. Selbst für den Gesunden ist die Corona-Pandemie mit all ihren Einschränkungen eine enorme Herausforderung.

Einschränkungen im öffentlichen Leben, fehlende soziale Kontakte, Isolation, Geldsorgen oder Zukunftsängste können stark auf die Psyche schlagen und sich zu einer Depression entwickeln. Es kann dabei jeden treffen.

Für viele Menschen hat sich der Alltag während der Covid-19-Pandemie grundlegend verändert. Auch die Covid-19-Erkrankung selbst kann nach der Genesung zu langfristigen Folgen führen. In der Corona-Pandemie ist die Zahl der psychischen Erkrankungen deutlich gestiegen. Im ersten Halbjahr 2020 verzeichnet die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) diesbezüglich rund 26.700 Fälle von Krankmeldungen, im Vorjahreszeitraum waren es noch rund 14.600. Das ist ein Plus von rund 80 Prozent.

Deshalb möchten wir auf einen Film des YouTube-Channels MrWissen2Go des FUNK Content-Netzwerk von ARD und ZDF hinweisen. Dieser Film spricht über Depressionen, Essstörungen, Angstzustände, Zwangsgedanken, Traumata, selbstverletzendes Verhalten und Suizidgedanken.

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Seit mehr als einem Jahr unterstützt die Bundeswehr Bund und Länder, Städte und Kommunen bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. Damit ist dies der bisher längste und umfangreichste Amtshilfeeinsatz in der Geschichte der Bundeswehr. Derzeit leisten ca. 12.500 Soldatinnen und Soldaten im Rahmen von Amtshilfe ihren Dienst. In den Bundeswehrkrankenhäusern und anderen Sanitätseinrichtungen und Laboren kämpfen Soldatinnen und Soldaten sowie zivile Mitarbeiter um das Leben ihrer Patienten. Deshalb ist es auch für Soldatinnen und Soldaten wichtig, auf sich acht zu geben. Dieses Video kann dabei helfen. Es gibt einen Überblick der aktuellen Lage und Interviews von Betroffenen sowie Tipps und Tricks.

Amtshilfe der Bundeswehr in Impfzentren

Seit mehr als einem Jahr unterstützt die Bundeswehr deutschlandweit in Impfzentren.
© Bundeswehr/Tom Twardy

Wenn Sie selbst depressiv sind, Selbstmord-Gedanken haben, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge www.telefonseelsorge.de. Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

Soldatinnen und Soldaten können sich jederzeit an die PTBS-Hotline der Bundeswehr unter 0800-5887957 wenden.

Möchten Sie wissen, wie belastet Sie sind, dann nutzen Sie unsere Onlinetests:

Machen Sie den Onlinetest - Depressionen

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Fragebogen zur Schwere der Symptome einer Depression

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Fragebogen zur Schwere der Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung

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Fragebogen zu Alkoholabhängigkeit

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Headerbild: © Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch Daniel Reche / Pexels

Eingebettetes Video: © Wissen2Go / Funk (ARD + ZDF)

Bild im Beitrag: © Tom Twardy / Bundeswehr