Hier erhalten Sie Grundlegende Informationen zur Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS).
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Geschrieben von: Rechtsanwalt Dr. Tobias T. Weitz
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Rechtsanwalt Dr. Tobias Timo Weitz hat im folgenden Artikel wichtige Rechtsgrundlagen und Hinweise zu Versogungsansprüchen von Soldatinnen und Soldaten mit einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) nach Auslandseinsätzen zusammengefasst. Insbesondere wird auf die Grundlagen, die zu einer Anerkennung von PTBS als Wehrdienstbeschädigung (WDB) führen können, hingewiesen.
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Geschrieben von: Redaktion
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Kernpunkt des Gesetzes ist der Begriff des „Einsatzunfalls“. Dieser umfasst jede gesundheitliche Schädigung, die Soldaten während des Einsatzes durch einen Dienstunfall oder die besonderen Verhältnisse im Einsatzgebiet erleidet. Führt dieser Einsatzunfall zu einer Minderung der Erwerbsfähigkeit um mindestens 50 Prozent, greift nach dem Ausscheiden aus dem Dienst die Einsatzversorgung. |
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Geschrieben von: Redaktion
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Das Einsatz-Weiterverwendungsgesetz schafft eine Alternative zum Ausscheiden mit Einsatzversorgung, nachdem mit dem Einsatzversorgungsgesetz für so genannte Einsatzunfälle bereits eine finanzielle Versorgung möglich ist. Wiedereinstellung nach einer Einsatzerkrankung ist möglich. Jedoch gelten Voraussetzungen! |
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Geschrieben von: Redaktion
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Im letzten Jahr hatte der Sanitätsdienst einen internen Aufklärungsfilm "Wenn die Seele schreit" in Auftrag gegeben. Nun hat die Bundeswehr den Film auf den Internetseiten des Sanitätsdienst veröffentlicht.
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Geschrieben von: Frank Eggen
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Oft gibt es Fragen zur zivilen Begutachtung von betroffenen Soldaten und die Klassifizierung einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Zur Abgrenzung von anderen psychischen Erkrankungen sollte eine Begutachtung immer von psychiatrisch gutachterlich besonders erfahrenen Sachverständigen/Traumatologen durchgeführt werden. Diese Sachverständigen müssen auch die besonderen Belastungen von militärischen Auslandseinsätzen bewerten können.
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Geschrieben von: Redaktion
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Geschrieben von: Redaktion
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Welches die normalen Reaktionen auf unnormale Ergeignisse sind, wie sich die Erschütterungen im Verlaufe der Zeit entwickeln, wie Außenstehende (Angehörige, professionelle Helfer) bei der Verarbeitung dieser Erfahrungen helfen können, und wann psychotherapeutische Hilfe erforderlich ist, das beschreiben die veröffentlichen Hilfen der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen für den psychosozialen Notfall.
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Geschrieben von: Redaktion
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Die Durchführung von Einsatznachbereitungsseminare wurde neu geregelt. Das Bundesministerium der Verteidigung hat am 08. September 2008 ergänzende Bestimmungen erlassen. |
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Geschrieben von: Olaf Bergmann
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Laut schreiend wacht der Familienvater auf. Schweißgebadet und am ganzen Körper zitternd sitzt er aufrecht im Bett - ein Albtraum. Das Herz schlägt bis zum Hals und nur langsam kommt er wieder zu Ruhe. Zumindest oberflächlich, denn das Wiedereinschlafen fällt schwer. Angst, fast Panik befällt den Betroffenen, dass wenn er die Augen schließt, er die gleichen schrecklichen Bilder des Unfalls wieder sieht. Seit diesem Unfall vor zwei Jahren ist das Leben ein ganz anderes. Aus einem lebenslustigen Menschen ist ein in sich gekehrter Mann geworden. Rein körperlich geht es ihm gut und dennoch kann er seit diesem Unfall nicht mehr richtig arbeiten. Immer wieder übermannt ihn die Erinnerung an das Geschehene. Diagnose: Posttraumatische Belastungsstörung. |
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Geschrieben von: Annelie Weigand
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- Stellen Sie sich darauf ein, über Monate unter widrigen Umständen zu leben (ungewohnte bis extreme klimatische Bedingungen, beengter privater Lebensraum, Rund-um-die-Uhr-Dienst, ständige Bedrohung für Leib und Leben). Erwarten Sie nicht von sich, dass Sie dies innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen nach der Ankunft in den Griff bekommen, Sie werden sich aber daran gewöhnen.
- Verlieren Sie nicht gleich den Mut, wenn Sie feststellen, dass Ihnen die Belastungen am Einsatzort mehr zusetzen als sie angenommen haben. Jede Herausforderung, die Sie am Ende erfolgreich bewältigen, stärkt Ihr Selbstbewusstsein und damit auch Ihre psychische Gesundheit.
- Sorgen Sie dafür, dass es Ihnen auch am Einsatzort gut geht: essen, trinken und schlafen Sie ausreichend, strukturieren Sie Ihren Tag, treiben Sie Sport, nutzen Sie die Angebote des Truppenpsychologen zum Entspannungstraining, suche Sie Orte des Rückzugs zum Abschalten auf, wie sie beispielsweise die Einrichtungen der kirchlichen Institutionen bieten.
- Lassen Sie negative Gedanken nicht die Überhand in Ihrem Alltag gewinnen.
- Lassen sie Ihrer Phantasie freien Lauf und versuchen Sie, täglich etwas Positives in Ihrem Umfeld zu entdecken. Dies kann beispielsweise ein Steinchen sein, auf das Sie treten, während Sie an Ihr Liebstes zu Hause denken. Heben Sie es auf, schicken Sie es mit den in Worte gefassten Empfindungen nach Hause. Es wird sicher mehr Gewicht haben als eine Edelsteinkette.
- Scheuen Sie nicht, Kameraden, Ihren Vorgesetzten, den Truppenpsychologen, die Ärzte oder einen Militärseelsorger um Hilfe zu bitten, wenn Sie Probleme haben, mit denen Sie alleine nicht mehr fertig werden. Vertrauen Sie darauf, dass Menschen in Ihrer Umgebung sind, die Ihnen helfen wollen und können.
- Achten Sie auch auf das Wohlbefinden Ihrer Kameraden und bieten Sie Ihre Hilfe an, wenn Sie erkennen, dass jemand in Schwierigkeiten ist.
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