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Angriff auf die Seele - PTBS-Hilfe -
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Belastungen bei Auslandseinsätzen
Geschrieben von: Annelie Weigand   
Bundeswehr Bus in der kargen Landschaft von AfghanistanSoldaten, die in den Einsatz gehen, sind besonderen psychischen Belastungen ausgesetzt. Sie betreten fremdes Terrain, müssen auf gewohnte Annehmlichkeiten verzichten, sind für Monate von Familie und Freunden getrennt, leben in ständiger Sorge um Leib und Leben. Manchmal wird das Erlebte zu viel für die Seele.
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Verletzt – Wie seelische Verwundungen das Leben beeinträchtigen
Geschrieben von: Annelie Weigand   

Soldaten üben die Erstversorgung von VerwundetenImmer in Alarmbereitschaft zu sein, bedeutet Stress. Einsatzsoldaten sind häufig im Stress. Sie verrichten ihre Arbeit in oft angespannter Atmosphäre, sie erleben Dinge, die weit außerhalb ihrer bisherigen Lebenserfahrung liegen. Davon bleibt die Seele nicht unberührt. Es ist wichtig, Stress und belastende Erlebnisse gut zu verarbeiten, Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen und, wenn nötig, Hilfe zu suchen und anzunehmen. Je eher dies geschieht, desto besser sind die Chancen, heil davonzukommen.

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Das Psychosoziale Netzwerk am Standort
Geschrieben von: Redaktion   

Logo Psychosoziales NetzwerkDas Psychosoziale Netzwerk (PSN) vereint verschiedene Fachkompetenzen sowohl in den Standorten in Deutschland als auch im Einsatz. Im Psychosozialen Netzwerk arbeiten Truppenärzte, Sozialarbeiter, Militärseelsorger und Truppenpsychologen in einem regionalen Netzwerk (PSN) zusammen. Zur Zeit sind ca. 70-80 regionale Netzwerke etabliert.

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Daheim – Auch die Angehörigen von Einsatzsoldaten sind Belastungen ausgesetzt
Geschrieben von: Annelie Weigand   

Einsätze, Trennung auf Zeit!Ein Auslandseinsatz bedeutet nicht nur für die Soldaten Stress. Auch die Menschen, die sie zurücklassen, sehen sich mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Partner müssen den Alltag alleine bewältigen, der Elternteil in der Heimat muss sich alleine um die Kinder kümmern, Eltern bangen um das Leben ihrer Kinder. Mit dem Aufbruch ins Einsatzland beginnt auch für die Angehörigen ein ganz eigener Weg.

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Aktuelle Informationen

Alarmruf des Wehrbeauftragten – Königshaus geht von erhöhten Suiziden in der Bundeswehr aus

Der Wehbeauftragte, Hellmut Könighaus äußerte sich am 31. Oktober 2014 auf einer Tagung der Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS) sehr kritisch über den Zustand der Bundeswehr. Er berichtete über erhöhte Anzahl von Suiziden bzw. Suizidversuchen, Hilfloses Personal, Schimmelentfernung und Beziehungsprobleme von Soldaten. So drastische Formulierungen hat man selten von Königshaus in der Öffentlichkeit gehört.

 
Angehörigengruppen besser koordinieren

Beatrice Tomelzik möchte PTBS Selbsthilfe-Angehörigegruppen weiter fördern und bietet ihre Dienste für eine bessere Koordinierung an. Über die E-Mailadresse angehoerigennetzwerk@angriff-auf-die-seele.org möchte Sie die Vernetzung und Vermittlung fördern. Hilfesuchende können dort nach Gruppen anfragen und bestehende Selbsthilfegruppen können sich bei Ihr melden. Beatrice Tomelzik wendet sich in einem offenen Brief an Betroffene und entsprechende Selbsthilfegruppen.

 
Verteidigungsministerium veröffentlicht Kompendium als Leitfaden für psychische Erkrankungen

Das Bundesministerium der Verteidigung hat im Mai 2014 einen Erlass "Umgang mit psychischen Einsatzschädigungen einschließlich posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) in der Bundeswehr" herausgegeben.

 
Neue Orientierungshilfen für einsatzbelastete Soldaten und deren Angehörigen

Das Psychotraumazentrum in Berlin hat zusammen mit der Familienbetreuung der Bundeswehr zwei neue Orientierungshilfen veröffentlicht. Diese Broschüren richten sich an belastete Einsatzsoldaten und an deren Angehörigen.

 

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